Triggerpunkttherapie

Die Triggerpunkttherapie hat als Ziel die Beseitigung sogenannter “myofaszialer Triggerpunkte”. Das sind lokal begrenzte Verhärtungen in der Muskulatur, die druckempfindlich sind und von denen übertragene Schmerzen ausgehen können. Rund 80 bis 90 % der Schmerzsyndrome ist auf entsprechende Muskulatur zurückzuführen.

Beispielsweise: Ein myofaszialer Triggerpunkt im Schulterheber-Muskel (M. trapezius), der Schmerzen im Hinterkopf/Schläfenbereich auslöst (triggert), ist in den meisten Fällen der Auslöser für ebendiese Schmerzbilder.

Durch ungünstige Arbeitshaltung, mangelhaften Trainingszustand und Fehlbelastung verspannt sich die Muskulatur, was zu andauerden Schmerzen führen kann.

Die therapeutischen Möglichkeiten richten sich hauptsächlich auf gezielte Reduktion/Deaktivierung permanent angespannter Muskelfasern, sowie auf eine nachhaltige Vorbeugung von Schmerzzuständen.

Preise:

  • CHF 57.00 für 25 Minuten Massage
  • CHF 114.00 für 50 Minuten Massage

Wissenswertes zur Therapie

Hintergrundinformation zur Triggerpunkttherapie

Bei der Triggerpunkttherapie ist im Unterschied zu den anderen manuellen Therapien nicht eine andere oder weitere Möglichkeit bekannte Krankheiten zu behandeln son-dern bezieht sich ausschliesslich auf die Triggerpunkte im Muskelgewebe. Diese Be-handlung wird meistens begleitend zu anderen Therapien angewandt.

Ein Triggerpunkt – auch myofaszialer Triggerpunkt genannt – ist eine lokal begrenzte, tastbare und schmerzempfindliche Druckstelle. Typischerweise strahlen die Schmerzen aus. Wird dieser Punkt zusätzlich gereizt, werden oft Schmerzen an einer anderen Kör-perstelle wahrgenommen (referred pain). Man geht heutzutage davon aus, dass ca. 80 % der chronischen Schmerzerkrankungen auf solche Triggerpunkte zurückzuführen sind.

Am häufigsten führen Überdehnungen eines Muskels, Überbelastungen und Fehlbelas-tungen, -haltungen zu Triggerpunkten. Man unterscheidet folgende Typen:

Aktive Triggerpunkte
Verursachen Schmerzen in Ruhe und bei normaler Bewegung / Belastung. Durch manuelle Reizung verstärkt sich der Schmerz.

Latente Triggerpunkte
Verursachen nur durch gezielte Reizung Schmerzen. In Ruhe oder in Bewegung verursachen diese in der Regel keine Schmerzen.

Durch lokale Druckausübung wird der Schmerzpunkt gelöst. Dadurch wird ebenfalls lokal die Durchblutung erhöht. Entstandene Entzündungen können so besser abklingen. In unserer Praxis wenden wir ausschliesslich diese nicht-invasive, manuelle Methode zur Behandlung von Triggerpunkten an.

Weitere, invasive, Behandlungsmethoden sind das sogenannten Dry Needling . Hier wird der Triggerpunkt direkt mit einer Akupunkturnadel angestochen. Dies löst ein starkes Zucken im betroffenen Muskel aus. Auch Behandlungen mit Lokalanästhetika oder Botulinumtoxin (Botox) sind möglich.

Wir sind für Sie da


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