Bindegewebemassage

Mit der Bindegewebemassage können viele Beschwerden und Störungen innerer Krankheiten erfolgreich behandelt oder begleitet werden:

  • Magen- und Darmstörungen
  • Leber- und Gallenbeschwerden
  • arterielle Durchblutungsstörungen
  • Herzbeschwerden nach Koronarinsuffizien

Auch bei einer chronischen Überreiztheit des vegetativen Nervensystems, dessen Folgen u.a. Migräne und Verstopfungen sind, kann eine Bindegewebemassage hilfreich sein.

 

Preise:

  • CHF 57.00 für 25 Minuten Massage
  • CHF 114.00 für 50 Minuten Massage

Wissenswertes zur Therapie

Hintergrundinformation zur Bindegewebemassage

Die Begründung der Bindegewebemassage ist schon fast spektakulär. Frau Elisabeth Dicke war eine Krankengymnastin. Im Jahr 1929 erkrankte sie schwer. Sie litt an starken Durchblutungsstörungen eines Beines und musste lange Zeit im Krankenhaus liegen. Die Erkrankung war schon so weit fortgeschritten, dass eine Amputation die einzige Möglichkeit auf Heilung war. Durch das lange Liegen, litt die Patientin ausserdem unter starken Rückenschmerzen. Um wenigstens etwas gegen diese Schmerzen tun zu können, fing sie an sich selber den unteren Rücken zu massieren. Dabei bemerkte sie, dass an gewissen Stellen das Gewebe sich anders anfühlte und auch schmerzempfindlicher war als an anderen Orten. Sie führte die Behandlungen weiter und nach einigen Monaten heilte das Bein und musste nicht amputiert werden.

Angespornt durch diesen grossen Erfolg, untersuchte sie auch ihre Patientinnen nach Gewebeveränderungen und behandelte sie nach dieser Methode. In den folgenden Jahren entwickelte sie diese Behandlungsmethode mit der Krankengymnastin Hede Teirich-Leube und dem Arzt Wolfgang Kohlrausch weiter. 1942 erschien das erste Buch mit den genauen Behandlungskonzepten die bis heute angewendet werden.

Die Grundlage der Bindegewebemassage ist die Einteilung des Körpers in Reflexzonen. Man unterscheidet die Kopf-, Bronchial-, Arm-, Magen-, Leber-, Herz-, Nieren- und Blasenzone sowie die Venen-Lymphzone. Diese Einteilung orientiert sich an den bekannten Headschen-Zonen. Die inneren Organe stehen durch Nervenverbindungen mit diesen Hautarealen in Verbindung. Eine Erkrankung eines Organs zeigt sich demnach in der dazugehörigen Hautzone.

Über die Behandlung der verschiedenen Zonen durch die manuelle Reiztherapie mit Zug- und Dehnreizen wird das Unterhautbindegewebe gezielt massiert. Über die erwähnten Nervenverbindungen kann so auch das erkrankte Organ therapiert werden. Zusätzlich findet auch eine lokale Wirkung statt. Verspannungen und Verhärtungen können gelöst werden.

Jede Bindegewebemassage wird nach immer dem gleichen Schema durchgeführt. Diese Behandlungspläne wurden von Frau Dicke „Behandlungsaufbau“ genannt und haben bis heute ihre Gültigkeit. Man unterscheidet den kleinen oder Grundaufbau, sowie die Aufbaufolge welche je nach Beschwerden unterschiedlich ist.

Mit dem kleinen Aufbau wird jede Behandlung begonnen. Hier wird zuerst die Beckenregion danach der ganze Rücken und der Bauch behandelt. Je nach Beschwerden wählt der Therapeut die passende Anschlussbehandlung aus.

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